#lesestoff

Herzenssachen: ein kleiner Auszug ....

#foodporn2020

SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN 2020

Die mit Abstand verrückteste Produktion meines  Herzensprojektes: Mitten in der Corona-Hochphase, in der sich Hamburgs Restaurants mehr und mehr leerten und schließlich ganz dicht machen mussten, sollte der dickste Gastro-Guide aller Zeiten in den Druck gehen. Rund 90 Autoren und 30 VIP-Tester hatten monatelang rund 700 Restaurants in und um Hamburg unter die Lupe genommen, haben zum ersten Mal auch die Bars der Stadt auf Kreativität, Stil und Umgang getestet, mit Experten und Gastronomen über das Thema Nachhaltigkeit gesprochen. Wir haben die drei besten Restaurants der Stadt nominiert, genauso wie die drei besten Newcomer und unserer hochkarätigen Jury bei ihrer lebhaften Diskussion gelauscht: Wer soll Hamburgs Gastropreis, den “Genuss Michel 2020”, bekommen? Klar, die große Gala zur Preisverleihung musste schließlich auch gecancelt werden. Vorerst. Denn irgendwann werden wir wieder gemeinsam die Korken knallen lassen können und anstoßen:  Auf unsere Gewinner. Auf unsere 33. und dickste Ausgabe des Gastro Guides. Vor allem aber auf eine lebendige und bunte Gastroszene, wie wir sie kennen. Eine, die nicht nur uns Gäste, sondern vor allem auch Wertschätzung und Respekt braucht. Für die die Hamburger auch bereit sind, einen Euro mehr zu zahlen, wenn Qualität und Service stimmen. Wo beides passt? Das steht auf den 488 Seiten dieser Ausgabe. Gibt's in jedem guten Zeitschriftenhandel oder online unter bei der Szene Hamburg



Deine Stadt. Deine Hotels.

Urlaub in der eigenen Stadt? Wellness-Tempel gesucht? Lust auf einen Traumjob oder eine Ausbildung mit internationalem Publikum? Erstmals öffnen ausgewählte Hotels ihre Türen exklusiv für die Hamburger und bieten ihnen einen Blick hinter die Kulissen. 

 

In Kooperation mit den Initiatoren der Kampagne "Deine Stadt. Deine Hotels." gibt das Magazin der Szene Hamburg  einen Überblick über die Hotels in Hamburg. Denn sie stehen nicht nur den Gästen von außerhalb zur Verfügung, sondern auch uns Hamburgern. Mit außergewöhnlichen Restaurantkonzepten, schillernden Bars und beruhigenden Wellness-Oasen. Und unfassbar netten und weltoffenen Menschen. Mit einigen von ihnen konnten wir sprechen: Sie erzählen in diesem Magazin von ihrem Weg in die Hotellerie, von der Ausbildung und der Karriere. Sie alle eint die Leidenschaft: Hotellerie, das ist eine Berufung.

 

Warum es dennoch so viele offene Stellen gibt, haben wir versucht zu ergründen. Fakt ist: Die Branche ist besser als ihr Ruf. Frei haben, wenn andere arbeiten. Ein Job, der niemals ausstirbt. Und Chancen auf der ganzen Welt. Das klingt doch nach was, oder? 

 


#foodporn2019

SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN 2019

Längst ein Herzensprojekt geworden: Das Gastro-Guide der SZENE HAMBURG hat 2019 noch einmal kräftig zugelegt. 388 Seiten, 650 Restaurants in und um Hamburg im Test und jede Menge tolle Geschichten! 

 

Wie zeitgemäß ist der Knigge: Gastronomen erzählen von den wichtigsten Manieren und den größten Fettnäpfchen.  Glutenfrei, laktosefrei, histaminfrei – wie viel Rücksicht müssen Gastronomen auf die vielen Unverträglichkeiten der Gäste nehmen? Nur zwei Beispiele. 

 

Besonders aufregend in diesem Jahr: Zum allerersten Mal gab es einen eigenen Gastropreis! Der Genuss-Michel wurde dem Newcomer des Jahres, dem besten Restaurant 2019 und für das Lebenswerk verliehen. An wen? Video anschauen!

 



#foodporn2018

SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN 2018

Wochenlang drehte sich alles um den neuen Gastro Guide der SZENE HAMBURG: Wer hat neu aufgemacht, welcher Trend wird aufgetischt, wo gibt’s Skurriles und Gewagtes und wo die Klassiker wie Labskaus? Wir haben mächtig zugelegt: an Gewicht und an Umfang. Denn in diesem Jahr ist der bekannteste Gastro Guide der Stadt auf satte 354 Seiten angewachsen. 600 Restaurants in und um Hamburg wurden dafür getestet, außerdem gibt’s auch dieses Mal wieder feine Tipps zu Machern, Marken, Perlen und Nieten. Und wir haben einmal geschaut. Wie regional is(s)t Hamburg eigentlich?  Mit feinen Reportagen von Herstellern, Produzenten und Lieferanten... Kaufen! 

Im Zeitschriftenhandel oder online

 

Zum Video

Foto: Michael Kohls // www.michaelkohls.com



Foto: Philipp Jung // www.fylyp.com

Ein Neonazi steigt aus

Ausländer waren für ihn Abschaum. 15 Jahre lang hat Oliver Riek gehasst. „Die Burschenschaft hat mich indoktriniert“, sagt er. Für den ehemals überzeugten Nationalisten zählte nur Deutschland. Jetzt ist der 36-Jährige aus der rechten Szene ausgestiegen.

 

Oliver Riek wartet schon. „Lebenslänglich“, steht auf seinem Shirt. Das Wort Hamburg unten fällt erst auf den zweiten Blick auf. Ein waschechter Hamburger. „Hey, schön dass du da bist“, sagt er mit kräftiger Stimme und strahlt. Sein Händedruck ist fest, sein Blick offen und einnehmend. Das war nicht immer so. „Früher hätte ich wahrscheinlich nicht mit dir geredet“, wird er später sagen. „Du bist recht dunkel, ich hätte meine Zweifel gehabt, ob du deutsch bist. Mit Menschen wie dir wollte ich damals nichts zu tun haben.“ weiterlesen

 

Das Interview ist erschienen in der SZENE HAMBURG Ausgabe Oktober 2017

 



#foodporn2017

SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN 2017

Ein echtes Herzensprojekt. Viel Schweiß, Freude, Tränen, schlaflose Nächte, Haselnuss-Schnaps, Cola, Franzbrötchen, geiles und ungeiles Essen und vor allem jede Menge Herzblut und Leidenschaft stecken in der neuen Ausgabe von SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN! Ein Teamwork feinster Klasse! Gemeinsam haben wir uns einmal quer durch Hamburg und drum herum geschlemmt. Auf satten 292 Seiten servieren wir rund 500 Restaurants und Geschichten von Machern und Marken: Wir tischen nicht nur jede Menge Perlen und Gastrotipps auf, sondern verraten auch, wo man sich den Besuch lieber sparen sollte.

Die Ausgabe 2017/2018 gibt's überall im Zeitschriftenhandel oder online unter www.szene-hamburg.com | ein kleiner Appetizer



Refugees welcome

Österreich verschärft seine Grenzkontrollen, Ungarn schottet sich ab, die USA geben eine Reisewarnung für Deutschland aus. Von einer Flüchtlingswelle kann keine Rede mehr sein. Es ist längst eine Völkerwanderung. Aus Kriegs- und Krisengebieten strömen immer mehr Flüchtlinge nach Europa, an manchen Tagen kommen 400 von ihnen nach Hamburg und suchen hier Schutz. In der Erstaufnahme in der Wilhelmsburger Dratelnstraße zeigt eine kleine Gruppe Freiwilliger jenseits des Medienrummels, wie herzlich die Stadt ist. Und wie dringend nötig das ist. Ein Tag im Camp.

eine Reportage, die mich selbst ins Ehrenamt brachte, woman in the city Hamburg, Aug. 2015



Logo-Chef braucht keine Millionen

Eberhard Gugel könnte seinen Club locker für viel Geld an Immobilien-Investoren verkaufen. Macht er nicht. Logo –  ein Leben lang.

 

Mitten in Hamburg, auf einem der begehrten Sahnegrundstücke im Grindel, steht zwischen Altbauten und Geschäftshäusern ein pechschwarzer Flachbau, der fast wie eine dieser alten Garagen aus den 60ern aussieht. Seit über 40 Jahren ist hier das Logo zu Hause. Und obwohl dem Eigentümer Eberhard Gugel, dem Club und Grundstück seit 21 Jahren gehören, regelmäßig Millionenbeträge angeboten werden dafür, dass er seine Koffer packt, bleibt er stur. „Was soll ich denn mit dem vielen Geld?“, fragt er dann. Aber das wissen die Investoren auch nicht so recht. weiterlesen

Ein Club-Chef, der Eindruck hinterlässt ... Scheiß auf die Millionen! Die braucht er nicht. Aber das Logo, das braucht er schon!

Foto: Philipp Jung // www.fylyp.com



Es ist wie fliegen

Seit einem Autounfall im April 2014 ist der Spitzensportler Chris Calm querschnittsgelähmt. Mit viel Ehrgeiz kämpft er sich ins Leben zurück. Vor allem Ehefrau Katharina und der kleine Nelio geben ihm die Kraft, die er dafür braucht. Doch von Unabhängigkeit ist er weit entfernt. Mit einer großen Benefiz-Aktion wollen wir sie ihm näher bringen – über ein Segway, das für Menschen mit Handicap umgebaut wird.

 

Ein Sonntag im April 2014. Gerade 31 ist Chris geworden, als er aus seinem Leben in ein neues katapultiert wird. Es schüttet aus Eimern...

mein berührendstes Porträt, woman in the city Hamburg, Juni 2015



Die Kraft der Leisen

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, hieß es früher. Heute dagegen gilt: Wer nicht redet, wird nicht gehört. In der Berufswelt tun sich introvertierte Menschen entsprechend schwer – dabei ist  die Selbstinszenierung der Lautstarken keineswegs der einzige Weg zum Erfolg.

 

Warum Introvertierte zu Unrecht missachtet werden  ... 

 

FrauenBlick, Frühjahr 2015



"Trauer will gelebt werden"

Als sie die Herzen malte, machte sie das, ohne den Stift ein einziges Mal abzusetzen: Sie sind miteinander verbunden wie eine Acht. „Das bedeutet unendliche Liebe“, sagt Andrea Riek. Die beiden Herzen zieren den Flyer der Trauerrednerin. Ihre Tochter hat sie gezeichnet, als sie fünf Jahre alt war. Nicht lange danach starb das kleine Mädchen. Das änderte alles im Leben von Andrea Riek.

womaninthecity, Oktober 2011