#lesestoff

Herzenssachen: ein kleiner Auszug ....

Sondermagazin "Nachhaltigkeit"

Schmelzende Pole, vor Hungersnot flüchtende Menschen, brennende Wälder und wilde Wetterkapriolen – kaum ein Thema hat vor Corona weltweit für mehr Schlagzeilen gesorgt als der Klimawandel. Die drängendste Frage dabei: Wie lässt sich der Planet Erde noch retten? Mit Fridays for Future (FFF) kämpft nicht nur eine ganze Generation weltweit für mehr Nachhaltigkeit. Auch kleine und große Unter- nehmen verfolgen verstärkt ihre Nachhaltigkeitsziele. Denn wer will sich von der nächsten Generation schon fragen lassen: „How dare you?“ Es ist Zeit, einmal zu schauen, wie gut Hamburg in Sachen Nachhaltigkeit aufgestellt ist. Schließlich wurde sie gerade erst als Green City of the Year ausgezeichnet – zu recht?

 

Und was ist das überhaupt, Nachhaltigkeit? Auf jeden Fall eine Aufgabe mit

17 Zielen. Die haben die Vereinten Nationen 2015 in ihrer Agenda 2030 festgelegt. Sie machen in der Corona-Krise noch einmal Druck, die Ziele konsequenter anzustreben. Dieses Sondermagazin, natürlich gedruckt auf FSC zertifiziertem und mit dem Blauen Engel ausgezeichneten Ökopapier, liefert Antworten auf alle Fragen. Nachhaltig.

 

Zu haben bei der SZENE HAMBURG.



Hamburg – Ein Jahr Corona

 

Da ist sie: die wohl emotionalste Ausgabe der letzten Jahre. Denn Corona kam, blieb und ist nach zwölf Monaten immer noch da. Die Pandemie lähmt Hamburg. Erst mehr. Dann im Sommer weniger. Und zuletzt so richtig. Leere Straßen, leere Läden, leere Bars, Restaurants und Clubs. Eine Pleitewelle scheint unvermeidbar. Die Pandemie kostet Existenzen. Und Menschenleben. 365 Tage voller Schicksale. Wie sehr das Virus das Leben speziell in Hamburg auf den Kopf gestellt hat, wollen wir mit diesem Sondermagazin zeigen.

 

Schon bei der Recherche für die Chronik wird uns klar, wie rasant diese Pandemie Fahrt aufgenommen hat. Der erste Kranke am 27. Februar, der erste Tote am 8. März, drei Tage später wird die Pandemie ausgerufen. Dann der Lock- down. Im Mai Tim Mälzers Tränen bei „Lanz“. Kein Dom, kein Hafengeburtstag. Das kurze Durchatmen im Sommer. Endlich wieder ins Restaurant. Tourismus läuft an. Und sogar ein paar Open-Air-Konzerte im Stadtpark sind wieder möglich. Hoffnung auf Normalität. Gefolgt vom Herbst – mit seiner Ernüchterung samt geschlossener Gastronomie, einem Rathausmarkt ohne Budenzauber und einer Weihnachtspredigt vorm statt im Michel.

 

Wir sprechen dem Bürgermeister, mit dem Chef der Arbeitsagentur. Mit Menschen, die Hamburgs Pandemie-Jahr geprägt haben. Und mit denen, deren Leben sich verändert hat. Die gelitten, improvisiert und Mut bewiesen haben. Wir treffen Krankenpfleger, Lehrer, Busfahrer und Sozialarbeiter. Unterhalten uns mit Händlern, Gastronomen, die Hygienekonzepte geschrieben haben, und dann doch wieder schließen mussten. Erfahren von Brauereien, dass sie Bier wegschütten müssen. Da sind Clubbetreiber, die sich irgendwie über Wasser halten, Schauspieler und Kinobetreiber, die um ihre Existenz fürchten. Bei allem vergessen wir nicht die schönen Momente, wollen von Solidarität er- zählen, von Kreativität und gegenseitiger Hilfe. Lassen die, die unsere Stadt zusammenhalten und so wunderbar machen, nach vorn schauen. Und erfahren erstaunlich viel Optimismus.

 

Irgendwann, wenn der Spuk vorbei ist, werden wir alle zurückdenken. An ein Jahr, das anders war. Historisch, belastend, herausfordernd und in manchen Momenten vielleicht sogar inspirierend. Dann wird klar werden, wie zeitlos dieses Magazin ist. Weil es zwölf verrückte Monate in unserer Stadt abbildet. Weil es von Geschichte erzählt. Von einem Hamburg, das wir so zuvor nicht kannten. Ein Jahr zum Vergessen? Das mag sich vielleicht grad so anfühlen. Aber wir finden: auch ein Jahr zum Sich-dran-erinnern.

 

Wer keines mehr im Zeitschriftenhandel bekommt, kann es online bestellen bei SZENE HAMBURG.



Essen + Trinken: Top 10 Guide

Gehen wir essen? Diese Frage hat 2020 an Selbstverständlichkeit eingebüßt. Restaurants, Bars und Kneipen – alles wochenlang dicht. Danach musste der Corona-Schock erstmal verdaut werden. Manch Gastronom dachte ans Aufgeben – doch viele entschieden sich, zu kämpfen. Um die kulinarische Vielfalt in unserer Stadt, um die Zukunft einer ganzen Branche. Um die Gäste, die zwar verunsichert sein würden – aber nach Lockdown und Social Distancing auch aus-geh-hungert. Heiß auf Steak, Sushi und Kutterscholle. Und aufs Weggehen, auf tollen Service und Kreativität der kochenden Könner, die Hamburg zu dem gemacht haben, was es heute ist und bleiben soll: ein Hotspot des leckeren Lebens.

Ja, es hat sich einiges geändert. Der Ober mit der Maske gehört ebenso dazu wie der Abstand zwischen den Tischen und bevorzugtes Zahlen ohne Bargeld. Schmeckt es uns deswegen schlechter? Nein! Vielmehr sehen und fühlen wir neue Gastro- Konzepte, frische Ideen am Herd und ganz viel Mut! Es wird getüftelt, modernisiert und investiert. Und sogar neu eröffnet!

 

Diese kleine Schwester des großen Gastro- Guides SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN ist im Oktober 2020 erschienen - kurz danach musste Hamburgs Gastro zum zweiten Mal in den Lockdown...

 

Online erhältlich bei der SZENE HAMBURG.



Hamburgs Gastro-Preis – Genuss-Michel 2020

Corona machte auch der Verleihung von Hamburgs Gastro-Preis 2020 einen Strich durch die Rechnung. Die große Gala zum Erscheinen der neuen Ausgabe Anfang April mit mehr als 500 Gästen musste kurzfristig  abgesagt werden. Im Herbst wurde der Preis persönlich bei den Gastronomen vorbeigebracht – die Verleihung samt Interviews konnte online verfolgt werden. Wer es sieht, erfährt: Diese Gastronomen haben den Preis zu Recht verdient! 

 


#foodporn2020

SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN 2020

Die mit Abstand verrückteste Produktion meines  Herzensprojektes: Mitten in der Corona-Hochphase, in der sich Hamburgs Restaurants mehr und mehr leerten und schließlich ganz dicht machen mussten, sollte der dickste Gastro-Guide aller Zeiten in den Druck gehen. Rund 90 Autoren und 30 VIP-Tester hatten monatelang rund 700 Restaurants in und um Hamburg unter die Lupe genommen, haben zum ersten Mal auch die Bars der Stadt auf Kreativität, Stil und Umgang getestet, mit Experten und Gastronomen über das Thema Nachhaltigkeit gesprochen. Wir haben die drei besten Restaurants der Stadt nominiert, genauso wie die drei besten Newcomer und unserer hochkarätigen Jury bei ihrer lebhaften Diskussion gelauscht: Wer soll Hamburgs Gastropreis, den “Genuss Michel 2020”, bekommen? Klar, die große Gala zur Preisverleihung musste schließlich auch gecancelt werden. Vorerst. Denn irgendwann werden wir wieder gemeinsam die Korken knallen lassen können und anstoßen:  Auf unsere Gewinner. Auf unsere 33. und dickste Ausgabe des Gastro Guides. Vor allem aber auf eine lebendige und bunte Gastroszene, wie wir sie kennen. Eine, die nicht nur uns Gäste, sondern vor allem auch Wertschätzung und Respekt braucht. Für die die Hamburger auch bereit sind, einen Euro mehr zu zahlen, wenn Qualität und Service stimmen. Wo beides passt? Das steht auf den 488 Seiten dieser Ausgabe. Gibt's in jedem guten Zeitschriftenhandel oder online unter bei der Szene Hamburg




Deine Stadt. Deine Hotels.

Urlaub in der eigenen Stadt? Wellness-Tempel gesucht? Lust auf einen Traumjob oder eine Ausbildung mit internationalem Publikum? Erstmals öffnen ausgewählte Hotels ihre Türen exklusiv für die Hamburger und bieten ihnen einen Blick hinter die Kulissen. 

 

In Kooperation mit den Initiatoren der Kampagne "Deine Stadt. Deine Hotels." gibt das Magazin der Szene Hamburg  einen Überblick über die Hotels in Hamburg. Denn sie stehen nicht nur den Gästen von außerhalb zur Verfügung, sondern auch uns Hamburgern. Mit außergewöhnlichen Restaurantkonzepten, schillernden Bars und beruhigenden Wellness-Oasen. Und unfassbar netten und weltoffenen Menschen. Mit einigen von ihnen konnten wir sprechen: Sie erzählen in diesem Magazin von ihrem Weg in die Hotellerie, von der Ausbildung und der Karriere. Sie alle eint die Leidenschaft: Hotellerie, das ist eine Berufung.

 

Warum es dennoch so viele offene Stellen gibt, haben wir versucht zu ergründen. Fakt ist: Die Branche ist besser als ihr Ruf. Frei haben, wenn andere arbeiten. Ein Job, der niemals ausstirbt. Und Chancen auf der ganzen Welt. Das klingt doch nach was, oder? 

 


#foodporn2019

SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN 2019

Längst ein Herzensprojekt geworden: Das Gastro-Guide der SZENE HAMBURG hat 2019 noch einmal kräftig zugelegt. 388 Seiten, 650 Restaurants in und um Hamburg im Test und jede Menge tolle Geschichten! 

 

Wie zeitgemäß ist der Knigge: Gastronomen erzählen von den wichtigsten Manieren und den größten Fettnäpfchen.  Glutenfrei, laktosefrei, histaminfrei – wie viel Rücksicht müssen Gastronomen auf die vielen Unverträglichkeiten der Gäste nehmen? Nur zwei Beispiele. 

 

Besonders aufregend in diesem Jahr: Zum allerersten Mal gab es einen eigenen Gastropreis! Der Genuss-Michel wurde dem Newcomer des Jahres, dem besten Restaurant 2019 und für das Lebenswerk verliehen. An wen? Video anschauen!

 



#foodporn2018

SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN 2018

Wochenlang drehte sich alles um den neuen Gastro Guide der SZENE HAMBURG: Wer hat neu aufgemacht, welcher Trend wird aufgetischt, wo gibt’s Skurriles und Gewagtes und wo die Klassiker wie Labskaus? Wir haben mächtig zugelegt: an Gewicht und an Umfang. Denn in diesem Jahr ist der bekannteste Gastro Guide der Stadt auf satte 354 Seiten angewachsen. 600 Restaurants in und um Hamburg wurden dafür getestet, außerdem gibt’s auch dieses Mal wieder feine Tipps zu Machern, Marken, Perlen und Nieten. Und wir haben einmal geschaut. Wie regional is(s)t Hamburg eigentlich?  Mit feinen Reportagen von Herstellern, Produzenten und Lieferanten... Kaufen! 

Im Zeitschriftenhandel oder online

 

Zum Video

Foto: Michael Kohls // www.michaelkohls.com



Foto: Philipp Jung // www.fylyp.com

Ein Neonazi steigt aus

Ausländer waren für ihn Abschaum. 15 Jahre lang hat Oliver Riek gehasst. „Die Burschenschaft hat mich indoktriniert“, sagt er. Für den ehemals überzeugten Nationalisten zählte nur Deutschland. Jetzt ist der 36-Jährige aus der rechten Szene ausgestiegen.

 

Oliver Riek wartet schon. „Lebenslänglich“, steht auf seinem Shirt. Das Wort Hamburg unten fällt erst auf den zweiten Blick auf. Ein waschechter Hamburger. „Hey, schön dass du da bist“, sagt er mit kräftiger Stimme und strahlt. Sein Händedruck ist fest, sein Blick offen und einnehmend. Das war nicht immer so. „Früher hätte ich wahrscheinlich nicht mit dir geredet“, wird er später sagen. „Du bist recht dunkel, ich hätte meine Zweifel gehabt, ob du deutsch bist. Mit Menschen wie dir wollte ich damals nichts zu tun haben.“ weiterlesen

 

Das Interview ist erschienen in der SZENE HAMBURG Ausgabe Oktober 2017

 



#foodporn2017

SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN 2017

Ein echtes Herzensprojekt. Viel Schweiß, Freude, Tränen, schlaflose Nächte, Haselnuss-Schnaps, Cola, Franzbrötchen, geiles und ungeiles Essen und vor allem jede Menge Herzblut und Leidenschaft stecken in der neuen Ausgabe von SZENE HAMBURG ESSEN + TRINKEN! Ein Teamwork feinster Klasse! Gemeinsam haben wir uns einmal quer durch Hamburg und drum herum geschlemmt. Auf satten 292 Seiten servieren wir rund 500 Restaurants und Geschichten von Machern und Marken: Wir tischen nicht nur jede Menge Perlen und Gastrotipps auf, sondern verraten auch, wo man sich den Besuch lieber sparen sollte.

Die Ausgabe 2017/2018 gibt's überall im Zeitschriftenhandel oder online unter www.szene-hamburg.com | ein kleiner Appetizer



Refugees welcome

Österreich verschärft seine Grenzkontrollen, Ungarn schottet sich ab, die USA geben eine Reisewarnung für Deutschland aus. Von einer Flüchtlingswelle kann keine Rede mehr sein. Es ist längst eine Völkerwanderung. Aus Kriegs- und Krisengebieten strömen immer mehr Flüchtlinge nach Europa, an manchen Tagen kommen 400 von ihnen nach Hamburg und suchen hier Schutz. In der Erstaufnahme in der Wilhelmsburger Dratelnstraße zeigt eine kleine Gruppe Freiwilliger jenseits des Medienrummels, wie herzlich die Stadt ist. Und wie dringend nötig das ist. Ein Tag im Camp.

eine Reportage, die mich selbst ins Ehrenamt brachte, woman in the city Hamburg, Aug. 2015



Logo-Chef braucht keine Millionen

Eberhard Gugel könnte seinen Club locker für viel Geld an Immobilien-Investoren verkaufen. Macht er nicht. Logo –  ein Leben lang.

 

Mitten in Hamburg, auf einem der begehrten Sahnegrundstücke im Grindel, steht zwischen Altbauten und Geschäftshäusern ein pechschwarzer Flachbau, der fast wie eine dieser alten Garagen aus den 60ern aussieht. Seit über 40 Jahren ist hier das Logo zu Hause. Und obwohl dem Eigentümer Eberhard Gugel, dem Club und Grundstück seit 21 Jahren gehören, regelmäßig Millionenbeträge angeboten werden dafür, dass er seine Koffer packt, bleibt er stur. „Was soll ich denn mit dem vielen Geld?“, fragt er dann. Aber das wissen die Investoren auch nicht so recht. weiterlesen

Ein Club-Chef, der Eindruck hinterlässt ... Scheiß auf die Millionen! Die braucht er nicht. Aber das Logo, das braucht er schon!

Foto: Philipp Jung // www.fylyp.com



Es ist wie fliegen

Seit einem Autounfall im April 2014 ist der Spitzensportler Chris Calm querschnittsgelähmt. Mit viel Ehrgeiz kämpft er sich ins Leben zurück. Vor allem Ehefrau Katharina und der kleine Nelio geben ihm die Kraft, die er dafür braucht. Doch von Unabhängigkeit ist er weit entfernt. Mit einer großen Benefiz-Aktion wollen wir sie ihm näher bringen – über ein Segway, das für Menschen mit Handicap umgebaut wird.

 

Ein Sonntag im April 2014. Gerade 31 ist Chris geworden, als er aus seinem Leben in ein neues katapultiert wird. Es schüttet aus Eimern...

mein berührendstes Porträt, woman in the city Hamburg, Juni 2015



Die Kraft der Leisen

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, hieß es früher. Heute dagegen gilt: Wer nicht redet, wird nicht gehört. In der Berufswelt tun sich introvertierte Menschen entsprechend schwer – dabei ist  die Selbstinszenierung der Lautstarken keineswegs der einzige Weg zum Erfolg.

 

Warum Introvertierte zu Unrecht missachtet werden  ... 

 

FrauenBlick, Frühjahr 2015



"Trauer will gelebt werden"

Als sie die Herzen malte, machte sie das, ohne den Stift ein einziges Mal abzusetzen: Sie sind miteinander verbunden wie eine Acht. „Das bedeutet unendliche Liebe“, sagt Andrea Riek. Die beiden Herzen zieren den Flyer der Trauerrednerin. Ihre Tochter hat sie gezeichnet, als sie fünf Jahre alt war. Nicht lange danach starb das kleine Mädchen. Das änderte alles im Leben von Andrea Riek.

womaninthecity, Oktober 2011